Band 
[Erster und zweiter Band.]
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führung gesetzt werden sollte. Er that er und Leopoldunterzeichnete.

Ricci ergriff diese Gelegenheit, den Großherzog auf«inen Mißbrauch derselben Art, wie der eben aufgehobenewar, aufmerksam zu machen. Die Pfründenbesitzer derKathedrale in PiStoja genoffen eine« reichen Einkommens,> ohne der Kirche einen Dienst zu leisten: sie ließen siedurch die Kaplane, ihre Untergebenen bedienen, denensie nur eine sehr geringe Vergütung bezahlten, und diesie daher nur aus der Hefe der Geistlichkeit, d. h. ari-den ärmsten und unwissendsten Priestern wählen konnten.Dasselbe fand statt, wenn die Pfründen den Kardinälen,Prälaten oder andern Höflingen des apostolischen Stuhlszufielen, was nur zu oft vorkam. Ricci wurde ebenfallsbeordert, das Dekret zu entwerfen, das dieser Unordnungein Ziel setzen sollte; er that es mit Eifer und ohne Mä»ßigung. Das neue Gesetz, sagt er,, hezte die Habsuchtder Ordens» und der Weltgeistlichkeit selbst hinter einem»der, und war das Ziel aller Deklamationen der Aber»gläubigen, und der Gewaltthätigkeit des römischen Hofes,der bald von vielen Bischöffen und mehreren Ministernunrerstüzt wurde, welche erzürnt waren, ihren Händen«ine- der besten Mittel entschlüpfen zu sehen, durch dassie sich Anhänger verschaffen konnten.

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