Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Achtundzwanzigstes Kapitel.

Rom und die Mönche wüthen gegen Ricci. — Versuche, ihnumbringen zu lassen. — Seine Zwistigkeilen mit dem Bi.schof von Fiesola.

So verfloß das Jahr 1732.

Im folgenden Jahre verdoppelte sich die Wuth derFeinde Ricci's und de^ Eifer dieses, seine Pflicht zu thun,selbst mit Gefahr, sie noch mehr aufzudringen und end.sich ihr Opfer zu werden, Der Prälat sagt im viertenTheil seiner Memoiren, alle seine Leiden haben ihre Quellebloß in der Nothwendigkeit gehabt, in die ihn seine Stel»lung versetzte, beständig gegen die Mönche und den rö-mischen Hof anzustoßen. Er wiederholt, daß, da er ein-mal die Partei ergriffen habe, sie unbedenklich dem Dienstaufzuopfern, mit dem er beauftragt war, so habe er alleMäßigung bei Seite gesetzt, in der Ueberzeugung, daß,wenn man sie einmal angegriffen habe, jede Hoffnungzur Aussöhnung für immer verschwunden sey und er nichtsmehr zu thun habe, als das, was d'Alcmbert denjenigenräth, welche da« Schwert gegen die Jesuiten gezogenhaben, d. h. die Scheide zu verbrennen.

Die ersten Schritte seiner Widersacher gierigen dar-auf aus, ihn als Ketzer beim Volke zu verläumden: dießwar das größte Uebel, und das, welches die traurigstenFolgen hatte, was man zu dieser Zeit einem Manne zu,fügen konnte, den seine Amtspflichten in der Mitte von