Band 
[Erster und zweiter Band.]
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zwungen, einen eigenen Kommissar nach PiStoja zu schi,cken, der den Auftrag hatte, über Ricci'- Leben zu wa-chen, und ihn gegen mehrere seiner Diöcesan. Geistlichenzu schützen die gerade von Rom zurückkamen, „wo man„ohne Unterlaß durch alle erdenkliche Mittel den religiö-sen Fanati-muS zu entflammen bemüht war. Dieser„Kommissär bekam auch die Leitung der Stadtpolizei:„die Ordnung erheischte, daß man der Frechheit einiger„Mächtigen Zügel anlegte, die, unterstützt von dem Gou,„verneur, und beschützt vom Ministerium, da« Volk of,„fcnbar zur Empörung reizten

Eines der einfachsten Mittel, die Dcrläumder desBischofs und der Regierung stumm zu machen, wäre dieBekanntmachung des definitiven GesctzcS für die Orga-nisation der Diöcesc von PiStoja gewesen. Man hättedann eingesehen, sagt Ricci, daß eS blvS den Vortheilder Religion und des Volks im Allgemeinen bezwecke,und daß seine Ausübung selbst keinen einzelnen becin»-trächtige. Die Zahl der Pfarreien war allerdings sehrvermindert, aber die, welche man beibehielt, waren aufeinen achtungswerlhen Fuß gestellt, und mußten unend-lich nützlicher werden, als sie es bisher seyn konnten.Jeder Priester, der zu einer der unterdrückten Kongrega-tionen gehört hatte, erhielt eine Pension, die seinem Vcr,luste gleichkam, das heißt, so viel betrug, als sein ge,setzlicheS Einkommen als Mitglied dieser Kongregation.Die Laien, welche Ansprüche an diese geistlichen Gescll-

l) Vovo nvn si cesrsvs äi gccenclere il sonstismo reli-giöse»; , . . ;»er »nettere oräine nell» eilte, e srensroIs ineolenrg >I> glcunl piii potent», clio spsilgggi»ti ilslvieqrio regln e lavoriti nvl minlstero »nuovevsno ilxopvlo s!Is soinmosss. — /LrÄ. ko. 9 rsel«.