Band 
[Erster und zweiter Band.]
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schaften hatten, wurden entschädigt, wenn sie andersnicht ihr Recht zum Besitz, was m den meisten Fällensehr schwer gewesen wäre. sondern nur einfach ihren Be-sitz erwiesen, waS kein Hinderniß hatte. Mehr als 50,000Thaler wurden in Pistvja allein für solche Entschädign»,gen ausbezahlt. Die Ausstattungen, welche die Kongre»gationen gegeben hatten, (der Wohlstand, sagt Ricci,verbietet, die Mißbrauche, die sich mehrere Priester beyihrer Wahl in dieser Hinsicht zu Schulden kommen lie»ßen, hier zu detailliren) wurden mit mehr Nutzen undSchicklichkcit vertheilt. Was noch nach Abzug aller die»ser Ausgaben, in der Kasse blieb, ungefähr 3000 Thaler,wurde zur Unterhaltung armer Mädchen bestimmt. Hier»durch wurden also 1^ Million Thaler in Cirkulation ge»setzt, und dem Handel und Gewerbe zurückgegeben.

Dennoch wollte man die Wohlthaten dieses neue»Gesetzes durchaus nicht anerkennen, und nur die Furchthinderte das Volk, sich seiner Ausführung zu widersetzen,da der Grvßhcrzog sich fest entschlossen gezeigt hatte, eshandzuhaben.

„Wenn eine Nation, sagt Ricci, durch die Macht«der Gewohnheit seinen Verstand der Autorität der Piste»«ster und der Großen unterworfen hat, so hört es auf,„nachzudenken, und verliert alles Verlangen nach Auf»„klärung. Es gibt sich nach und nach einem lethargischen«Schlummer hin, und verschließet sich selbst den Weg.„jemals wieder aus diesem Schlummer zu erwachen. Der„CleruS und der Adel benutzten seine Unwissenheit und«Trägheit geschickt, und mit kleinen Lockspeisen, die sie«ihm hinwerfen, führen sie es ohne Mühe nach ihrem Ge»„fallen, und in ihrem Interesse. Man sieht dann, ob»„gleich diese zwei Klaffen immer unter sich rivalisiren und„sich gegenseitig um die Herrschaft beneiden, doch nicht