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Werk zu setze». Er ließ diesen Hirtenbrief neu drucken,und gab jedem seiner Pfarrer ein Ercmplar, indem ersie bat, ihm frei anzugeben, was man noch in seinerDiöccse.für Vorkehrungen treffen müsse, daß man Gottin sxiritu et voritste (>rn Geist und in der Wahrheil)anbete. Die Pfarrer antworteten bald und machten mch-rcre Bemerkungen über die fragliche Verordnung, undHienach fübrte, wie schon gesagt Ricci seine meisten Re-formen und Verbesserungen in seinem Sprengel aus undbereitete diejenigen vor, die er in der Folge in ein voll-ständiges NeorganisaliouLsystcm zusammenfaßte, wie eres in seiner berühmten Synode bestimmt festsetzte.
Für den Augenblick begnügte er sich damit, „das Re-glement der geistlichen Funktionen bey der Erklärung„des Evangelium«, während der heiligen Messe, beym„kleinen und großen Katechismus, vor und nach den„Vespern, und bei der Segnung mit dem heiligen Ei-„boriiim zu beschränken, um die Ceremonien kürzer zu„machen; und befabl überdieg die üirancico von Iesus„in der Volkssprache zu singen, und nie mehr, als 14„Kerzen anzuzünden ^)."
Das Volk, das seinem Feste, der Pracht seiner Kir-chenccremonien , der feierlichen Ausstellung des heilige»Sakraments beraubt war, beklagte sich und murrte mehr.
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Zweiter Theil. 6