11 »
Kosten, in die sie sich gestürtzt hatten, und der langenAbwesenheit von dem Drt ihrer Interessen, zwangen sie !
endlich, selbst zu dem von ihnen beleidigten Rieri zurück« !
zukehren. Er hörte sie aütig an, erhielt vom Großherzog -!V rzrihung und Zurückberufung für sie, und unterwarfsie einer öffentlichen Buße, um das von ihnen erregteöffentliche Aergerniß gut zu machen. Endlich, gerührtvon ihrer aufrichtigen Reue und willigen Ergebung inalles, was er ihnen auferlegt, veridbnte er sie wieder mitder Kirche, ertheilte ihnen die zu ihrer Heirath nothweu«dige DiSpensarion, „da die vom heiligen Stuhl erhaltene„ungesetzlich durch Erschleichung gewesen sey *)," vereh»lichte sie auf's neue, und erklärte das Kind, die Fruchtihrer vorgeblichen in Rom geschlossenen Ehe, für legitim.
Während dieses vorging, versuchten diejenigen Mön«che uno Nonnen, die vernünftig genug geblieben waren,um einzusehen, daß Leopolds Reformen das Glück allerseiner Unterthanen machten, an der allgemeinen Glückst»ligkeit Theil zu nehmen r Sie beeilten sich, so viel eS-uoch in ihrer Macht stand, die Fehler gut zu machen,die sie nie begangen hätten, wenn die Gesetze, die siejetzt unmöglich machten, schon vorher bestanden wären.
Ein Franziskaner war der erste, der Leopold um die Se«kulamanon bat. Leopold fragte Ricci, zu dessen Spren»gel zener gehörte, um Rath, und dieser riech ihm, derBitte de« Mönchs zu willfahren, da seine Gelübde offen»bar erzwungen und vor dem Alter abgelegt worden wä»ren, das der Monarch zu ibrer gesetzlichen Ablegung fest»gesetzt hätte. Nach ihm kam eine Nonne von Pisa: derFürst wandte sich an ihren geistlichen Oberen um Rath;
l) .... ebv grrettirigmente et surrettirismeuto era »tat«male imxetrsta Ln <zui. — /LrÄ. 1o. ig reclo.