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' Nichtsdestoweniger gelang es ihm nickt immer, sein Spielzu verbergen; denn er trieb seine Widersetzlichkeit gegenden Willen des Großberzogs oft bis zur Tollkühnheit unddieß zog ihm große Uiiannebmlichkeiren zu. Ricci radeltstch an dieser Stelle, daß er Leopold nicht öfter belästigtHabs, um in seinem Geiste die schädlichen Eindrücke zuvernichten, welche die bsständigcn Angriffe der Gegnerder Kirchcnresormen darin zurückließen, aber als Entschul»digung Met er an, wie unmöglich es idm immer gewe-sen, den Hvsman» zu «pielen, was überdies eine Rollesei», die so wenig zu dem Charakter paffte, den er i» derWelt behaupten sollte, als zu dem, den er von der Na-tur empsaugen hatte. Leopold erhielt ihm, trotz diese»Betragens, bis an'S Ende sein Wohlwollen, selbst, alser glaubte entgegengesetzte Maßregeln treffen zu müsse»,als die ihm der Bischof von Pistoja vorschlug.
Da Ricci die geistlichen Gerichtshöfe nicht ganz hattevernichten können, so beschäftigte er sich damit, den sei.nigen wenigstens so sehr, als möglich einzuschränken.Leopold hatte durch einen neuen Tarcnrarif, den er allenDiöcesen seiner Staaten vorschrieb, auch den Mißbräu.chen in den andern Blsldümeru Schrauben gesetzt. Riccibelehrt uns bey dieser Gelegenheit, daß mehrere seinerKollegen so niederträchtig waren,-für den Verlust, densie durch das neue Reglement erlitten, von dem FürstenEntschädigung zu erlangen und sie auch erhielten: cShandelte sich von einigen hundert Thalern des Jahrs,welche sie bis dahin nur darum hatten einnehmen tön» 'nen, weil eS an billige» Gesetzen fehlte, die sie daranhinderten. Der Großherzog sah hieraus deutlich, wie sehrseine Unterthanen von den geistlichen Gerichtshöfen ge.plagt und geplündert worden waren, deren Einnahmen«r sich nie so bedeutend vorgestellt hatte. Der Kanzler