Band 
[Erster und zweiter Band.]
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annullirte, gab Veranlassung zu sehr ärgerlichen Geschich-ten. „Die Processe, die über diesen Gegenstand manch-„mal vor die Gerichtshöfe kamen, verursachen jedem Schau»„der, der nur das mindeste Religionsgesühl bat *)."

Die guten Absichten des GroßhcrzogS wurde» verel,telt, weil sie, um ausgeführt zu werden, der Mitwirkungder Dischöffc bedurften, von deren gutem Willen er denglücklichen Erfolg einer Maßregel abhängig machte, dienicht zu gewaltsam erscheinen und nicht zu viel Geschreyerregen sollte. Aber diese Prälaten waren meisten- er-klärte Feinde aller Neuerungen in Kirchcnsachcn, und dieReform der einfachen Stiftungen mißlang. Die kleinsteZahl der Bischöffe hatte die Mäßigung, leidende Zu-schauer der Handlungen ihres Fürsten zu seyn, sich demGuten, was er that, nicht offen zu widersetzen, und sichzu begnügen, selbst nichts Uebels zu thun. Dieß ist dasganze Lob, das Ricci einigen seiner Amtsgenossen gebenzu können glaubt. „Die Ereignisse, sagt er, haben die„Wahrheit dessen, was ich sage, so oft erprobt, daß es„überflüssig wäre, hier neue Belege anzuführen. Ucbri-„gcns werde ich mich in der Folge gezwungen sehen we-lligsten« den Aufstand und die Empörung der Völker„anzuführen, welches die natürlichen Folgen diese« Zu»„stands der Dinge waren, und welche zum ewigen Schand-„denkmal der vornehmsten Agenten und Satelliten des„römischen Hofes dienen werden

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