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Versuch, den er gemacht hatte, und behielt sich das überige vor, um es seiner nächsten Synode vorzulegen.
ES ist herrlich, mitten unter so vielen Proben vonEifer und Muth, die unser Bischof gab, auch eine vonseiner Redlichkeit und Einfachheit erzählen zu können.Dieß macht das harte Urtheil besonders unangreifbar,das er über den römischen Hof, die Mönche, die hoheGeistlichkeit und über schlechte Minister fällt, deren schein«heilige Politik nur in der Absicht bestand, das Volk dummzu machen, und dann über die gauze Nation die ernied-rigcndste aller Tyranneien auszuüben. Ricci spricht vonder kleinen Spaltung, die sich in seiner Diöcese zwischenden Priestern und Gläubigen einer neuen von ihm ge«schaffcncn Pfarrei und zwischen den angrenzenden Pfarr-eien zeigte, die er zu diesem Ende harte verkleinern müs-scn. Er fügt hinzu, daß man die Beendigung dieserStreitigkeiten der Dazwischenkunft eines heiligen Präla-ten, Banchioni, verdanke, der zu dieser Zeit starb, unhvon dem man viele Wunderthaten erzählte.
Diese Schwäche hinderte ihn nicht, seine Arbeitenfortzusetzen. „Ich brachte, sagte er, eine bessere Ord,„uung in die Kirchcncerewonien; ich verschaffte der Geist«„lichkeit eine anständige Existenz; ich rottete mehrere„Mißbräuche aus, die sich zum großen Nachtheil der„Armen und der Religion eingeschliche» hatten; ich war„im Stande, den Großhcrzog von der schändlichen Ver-schleuderung in Kenntniß zu setzen, welche die ringe-„treuen Verwalter mit den Gütern der Kirche »rieben,„daß er ihnen ein Ziel setze Er that alles dieß trotz
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