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Leopold war über die Arbeiten seines KouciliumS ent-zückt. Er ermunterte und belebte die Väter unaufhörlichdurch Briefe und auf einer Reis«, die er nach PiSlvjamachte, wollte er ihnen öffentlich seine Zufriedenheit de-zeugen, indem er den Bischof an seiner Tafel, und dieHerren Tamburiui uud Palmieri mit seinen Sekretärenspeisen ließ.
Er wollte täglich und mit dem kleinsten Detail vonallem unterrichtet sevn, waS in der Versammlung vor-ging. Da er erfahren hatte, daß Rsm seine gewöhnlichenKunstgriffe in Bewegung setze, und seine Emissäre dieTriebfedern der Hinterlist und Intrigue spielen ließen,um die Arbeiten der Synode zu stöicn, und den Saamender Zwietracht unter die Väter zu streuen, so ließ er sei-nerseits Vorkehrungen treffen, um diese schändlichen Be-mühungen unschädlich zu machen. „Der berüchtigte Mar-„chctti (der Abt Marchetti von Empoli, der als Jnrri-„guank und Fanatiker bekannt'ist, sagt Herr X.) und an-„dere, die als Unruhestifter im Interesse des römischen„HofeS bekannt waren, wurden strenge von der Regie-rung bewacht, oder selbst genöthigt, Florenz uud alle.„nahe gelegenen Orte zu verlasse». Man wußte aus„sicheren Quellen, daß der Nuntius und die Mönche den„speciellen Auftrag erhalten hatte», alles, was im Kon-„cilium vorginge, genau nach Rom zu berichten, seine„Beschlüsse scheitern zu machen, und wenn cS möglich„wäre Uneinigkeit unter seine Glieder zu bringen *)."Marchetti war einer von denen, den man ohne Weiteresfortjagen mußte.
1) II tsinoso iVIsrebetti sä klltri, vbe AI» psssavsno per