Band 
[Erster und zweiter Band.]
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199
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Inzwischen erließ auf Befehl seine« Herrn der Se,kretär der Kronrechte, das Zusammenbcrufungsschrcibcnfür den 23. April 17S7> In diesem ward gesagt, dieseVereinigung aller toskauischen Bischdffe zu Florenz hättedie Erläuterung von Streitfragen zum Zwecke, welchenur durch ein Nativnalkoncilium gegeben werden könne,und deren Entscheidung sodann jedem einzelnen Geistli,chen bey der Feycr des Synodus in seiner Didcese zurRegel dienen sollte. Man führte ihnen zu Gemüthe,daß man bey diesen Erörterungen nicht« ander« als da«Wohl her Religion, die Abstellung der Mißbrauche welchesich in die Kirchenzucht geschlichen hätten, die AufstellungVon reinen Grundsätzen, welche bey Unterwerfung dc«Volk« zur Grundlage dienen können, die EinrichtungVon vernünftigen Lehranstalten zu Bildung einer nützli«chen Geistlichkeit, Einheit in den christlichen Lehrsätzen,Vernichtung alles Partheyqeistc«, und endlich Eintracht,und Frieden unter den Gläubigen bezwecke..

Per Großherzog hatte ausdrück ich dey. Herrn von.Vecchj hon Rom nach Florenz berufen, um ihn bcv die,ser Versammlung unter seinen Theologen auftreten zulassen; auch folgte, trotz aller Mühe die sich der römische-Hos gab, ihn daran zu verhindern- dieser Bischofs derEinladung. Einmal so weit gekommen, erklärte der Fürst,daß kein Geistlicher der Versammlung beiwohnen würde;diese Vorsichtsmaßregel war klug, indeß konnte mau dochdadurch nicht verhindern, daß die Mönche mitreist ihresgeheimen Einflusses auf die Bischofs-, die Pro,-kte derRegierung und das gute Einverständniß der Vater beydieser Art von Koncilium nicht gestört hätten. Gleich zuAnfang harten die Intriguen welche d Ha'.uiug desscl,den, vorzüglich in der Verzögerung, die man in die öf-fentliche Bekanntmachung der Synode vol^PiStoja ge.