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andererseits sich in seinem ganze» Betragen als fanatöscher und ebrgeitziger Mann gezeigt habe, im Auge hatte.Damit er sich um so eher in den Augen des Publikums rel«riigcn könne, bat er den Fürsien um die Bekanntmachungder Akren seiner Diöccsansynode von PiStoja. Sodann bater ihn dringend um völlige und unbedingte Verzeihungfür seinen Kirchiprengel, und vorzüglich die armen Be«rvohner von Prato. Kurz er bot alles auf um die Noth»wcndigkeit darzuthun, daß er seine Entlassung von derbischöflichen Würde nehme, was er ohne Mißvergnügendarüber zu empfinden thiin könne, weil er dieses Opferfür erforderlich halte zur öffentlichen Ruhe und vielleichtselbst zum Triumph der guten Sache.
Der Großherzog ließ ihm noch denselben Tag durchseinen Sekretär Manucci in einem höchst liebreichen Schrei«den antworten, er nehme an seiner Bekümmerniß große«Antheil; aus Achtung für ihn begnadige er die Ruhesiö»rcr; aber in seine Entlassung könne er, da solche wenigesscnS unzeitig — und gefährlich wäre, und ohne Zweifeleine ganz andere Wirkung als die, welche der Bischofdavon erwartete, hervorbringen würde, nicht willigen. Ecermähnte ihn im Gegentheil zu einem festen und stand«haften Betragen, mit dem Versprechen, ihm selbst hierin«als Beispiel voranzugehen, was er auch sogleich that, in«dem er den Lischöffen, welche mehr oder minder unmit-telbaren Antheil a» dem Aufstand gehabt hatten, sowieden Anhängern des päpstlichen Nuntius strenge Verweisegab, und die Klöster, deren Vorgesetzte ebenfalls varei«verwickelt gewesen waren, aufhob.
Jetzt, da er sah, daß die vereinigten Bischöffe trotzallen strengen Maßregeln ihre Absicht BöleS zu stiften,mit unüberwindlicher Hartnäckigkeit verfolgten, entschloßer sich die Versammlung aufzulösen. Den 5. Juni 17L?
Zweiter Theil.