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rung schrieen, aus. Um sich gegen die Bekanntmachungder Wahrheiten die sie fürchteten, zu verwahren, überlu-den sie ihre künftige Opposition mit den falschesten undgefährlichsten Sätzen, für deren Vertheidiger sie sich ohneScheu erklärten.
Der toSkanische Priester Marchctti stellte sich an de-ren Spitze. Da er beauftragt war, zwei Kvncilien, de-ren Akten sich unter der Presse befanden, und der letztenHomilie des Bischofs von PiStoja entgegen zu treten,so gab er in Rom ein aufrührerisches Libcll, unter demTitel notgj-ioni psvilivliL (friedliche Anmerkungen) vol-ler Beleidigungen und Verläumdungen heraus, die offen-bar die strafbare Absicht hatten, «inen Aufstand hervorzu-rufen. Als dieses Libell erschien, gaben sich RomS An-hänger alle Mühe, es in Toskana zu verbreiten, alsenthielte es die Gesinnungen jenes Hofes, und daß dieVerdammung alles dessen was Ricci geschrieben, selbst desletzten, an seine Heerde erlassenen Hirtenbriefes, darauffolgen würde. Um die UebcrschweMmung von diesen un-verschämten Verläumdungen zu verhindern, verbot derGroßherzog, die friedlichen Anmerkungen, durch sein-,Edikt vom 22. Februar 1788, verbannte Marchetti, undbeklagte sich bey dem Papst bitter über die Frechheit sei-ner Pressen, welches der Prbst PiuS VH. selbst nichtläugnen konnte, eben so wenig als die Frechheit desPriesters Empvli, den er bisher mit Lobeserhebungenund Wohlthaten überhäuft hatte. Der Pabst legte daherseinen Journalen Stillschweigen auf. Ueberdieß erließ.Leopold sehr streng« Verordnungen gegen die Störcr deröffentlichen Ruhe, um, wenn eS noch möglich wäre, dieVerbreitung des Feuers, welches Rom im Begriff warin seinen Staaten anzuschüren, zu verhindern. Er be-fahl zu gleicher Zeit Ricci, Marchetti zu antworten, was