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so oft bedroht hatte, war endlich beisammen, üm seinenSynod zu verdammen. Bis sie diesen Zweck erreichenkonnte, ließ der römische Hof aller Orten, durch seine Emis»faire ausstreuen, daß der UrtheilSspruch in Kurzem erfol-ge» würde, und gab ihnen auf, die vorgenommenen Re-formen zu verseht eyen, und ihren Urheber herunterzusetzen.Diese trübe Vorbereitungen und die allgemeine Erwartungder Katastrophe, welche erfolgen sollte, erregten vv» NeuemUnordnungen in Pistoja. Um! diese so viel als möglichzu verhindern, so verlangte der-Grvßherzvg vom Pabstesein Ehrenwort, daß er ihm im Vertrauen dasjenige mit-theilen wolle, weis man iu den Akten der Synode ver-werfliches finden würde; ehe man öffentlich und verdamm-lich in dem Urtheil davon spräche, damit R'tci daraufantworten und sich vertheidigen könne. Er drohte über-dieß dem heiligen Vater, wenn er die geringsten Schwie-rigkeiten mache, das koSt-nische Wappen von dem Pallasteseines Ministers zu Rom abnehmen zu lassen, und alleVerbindung mir diesem Hofe aufzuheben. Der Pabsthierdurch eingeschüchtert, versprach alles was man ver-langte, und die Untersuchungen behielten ihren Gang.Die erste Congregation fand an der Synode von PiSlojanichts auszusetzen.
Man ernannte eine zweite strengere, der man über-dicß bestimmtere Befehle ertheilte. Indeß blieb auch diesenur an unwichtigen Kleinigkeiten hängen, und führte blossophistische Zweifel über die Bedeutung der gebrauchtenAusdrücke, und die geheimen Absichten der Mitglieder derVersammlung an; Resultate die der Pabst sich scbämteder loskanischen Regierung mitzutheilen. Er begnügte sichdamit, das Gerücht auszustreuen, als werde Ricci nachRom aä limins (vor den römischen Stuhl) vorgeladenwerden. Leopold beeilte sich diesem öffentlich zu vcrbie-