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. ^Sechsundfünfzigstes Kapitel.
Intriguen und Unruhen. — Eifer und Festigkeit Ricci'S. —Seine Hirtentugenden.
Da es nicht gelungen war die Synode von Pistojaverdammen zu können, so fuhr man fort solche zu ver»läumden. Der Bischof von Florenz war unter diesen Um»ständen eine große Stütze für den römische» Hof. Erleitete alle Intriguen, die Rom gegen Ricci spielen ließ,vnd um den Abscheu gegen die Akten seiner Kirchcnver»' sammlüng tiefer zu begründen, nahm er, nachdem er denPriestern von Prato und Pisrora deimlich gerathen hatte,ihren Hirren zu verlasse«, den Widerruf an, den mehrereunter ihnen, wegen der Entscheidungen des SynoduS,dem ste beigewohnt hatten, tn seiner Gegenwart thaten.
Diese neue Art ovn Verfolgung erzeugte bald eintArt von Schis-"- Man ging so weit, die Gläubigenzu überr-"" - daß die Sakramente, welche durch den-V.,chof von Piskoja oder seine Anhänger verwalket wür»den, ungültig wären, und der größere Theil der Einwoh.„er seines Sprengel- schickte seine Kinder nach Florenz,um solch, daselbst taufen und konfirmiren zu lassen. Riccibeklagte si.y dev dem Erzdischof Martini selbst, bitter überdiese Ausschweifungen und Unregelmäßigkeiten, welche