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Von der andern Seite wußte er sein ihm gesetzlichzustehendes geistliche» Ansehen gegen jedermann, der sol«ches ichmälern wollte, sehr wob! zu vertheidigen, wovonwir mehr als ein Beispiel gesehen haben. Er vertheidigtesolche- auch gegen den römischen Hof, von dem er allebischöflichen Rechte, in Sachen von Dispensalionen, Gna»denerkheilungen und Vorrechten, rc. rc. in ihrem ganzenUmfange zurückforderte, und brachte nie Beschlüsse ingeistlichen Angelegenheiten zur Ausführung, wenn solch?von seinen Pfarrkmdern ohne seine besondere Vcrwcn»düng, unmittelbar in Rcm nachgesucht worden warm.
Man suchte ihn dadurch bey der Zartheit seines G?«Wissens zu fassen, daß man ihm sagte, er fehle gegenden Schwur, den er dem heiligen Stuhl bey seiner Ein«setzung geleistet habe. Allein er glaubte nicht, daß eseinen Schwur geben könne, der un« verbinde Bö>eS zuthun. Um jedoch auch diese Schwierigkeit zu heben, be-wiest er dem Grvßberzyg, daß in jener Formel etwa-gefahrbringendes für schwache Gemüther läge, und schlugvor, diesen Schwur, von denjenigen , die solchen schongeleistet, widerrufen zu lassen, ihn aber für die Zukunftganz abzuschaffen. Allein hierzu gebrach es an Zeit, unddiese Reform, die wie so viele andere höchst nothwendigwar, wurde nicht ausgeführt.
Rom brachte bald nachher eine fernere Klage gegendiesen Prälaten vor. Denn anstatt sich im Emgaug sei»«er Schriften Bischof durch die Gnade des heiligen Such«les, wie es seit langer Zeit gebräuchlich war, zu nennen,bestand er darauf, sich Bischof von Gottes Gnaden zuheißen, was ihm viele Unannehmlichkeiten verursachte.
Er vermehrte die Ehrenbezeugungen gegen seine Psar-ter, «m ihnen einen höher» Begriff von ihrer Würde zu