Band 
[Erster und zweiter Band.]
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dm antwortend^: daß der Nation die Wahl in den Aeus-serungen der äußerlichen Gvtte«verehrung freistehe; einezwar unbestrittene Wahrheit, die aber nicht übler ange,wendet werden konnte, al« hier geschah! Die niedereObrigkeiten wurden in ihrer strafbaren Sorglosigkeit nochdurch einige Minister des Grvßherzog« unterstützt, welchewie immer, die Absicht hatten, da« Kirchengur aufzuhe-ben, und dadurch die Pfarrer, die Ricci allein noch an-hiengen, gegen ihn auszubringen, die ihn auch verlaßt«haben würden, so wie sie die Besoldung von der sie le-be» mußten, verlöhren hätten.

ES gelang dem Bischof die Plane der Uebelgcsinnten,mit Hülfe de« Grvßherzog«, dem er solche bezeichnetezum letztenmal zu zcrütten. Im Februar 1790 kam dieNachricht von Joseph H. Tod nach Florenz. Die Ge,wißheit von Leopold« Abreise erweckte von allen Seitenden Geist des Aufruhr« und der Widerspenstigkeit; einaufrührerischer Pdbcl und unwissende Pfaffen erhoben nun«in laute« Geschrei gegen ihren Bischof. Die Domherren,deren ehrsüchtige Plane er nicht unterstützt hatte, erklär-te» sich gleichfalls als seine Feinde und Abtrünnige. Siebeeilten sich, die Regierung auf da« Ungesetzliche undUnreife in Ricci« Reformen, wie sie solches nannten,aufmerksam zu machen, und ehe sie nur Antwort darauferhielten, verwischten sie nach und nach alle Spuren derstatt gehabten Verbesserungen.

Indeß gab Leopold noch nicht nach, sondern erließdie bestimmtesten Befehle, daß alle« was er selbst, undauf seinen Befehl Ricci, in der Absicht unternommen hatteum die Toskaner aufzuklären und zu besseren Menschenzu mache», aufrecht erhalten werden sollte, und ermähnteden Prälaten, dem er der vollkommensten Unterstützung