barlich dahin, fährt unser Geschichtschreiber fort, undverlohr seine moralische Stärke in dem Verhältniß, alsdie Kräfte seines Körpers abnahmen, und die Widerwär-tigkeiten, die ihn umringten, Herr über sein Gemüthwurden.
Da- Gerücht einer nahen Abdankung Ricci'-, ver-breitete sich in kurzer Zeit durch den ganzen Kirchsprengel,und erfüllte alle diejenigen mit Trauer, denen das Guteam Herzen lag.
Nach etwa- mehr als einem Monat verließ der Kai-ser ToSkana wieder, und ließ die neue Regierung, mehrals je, mit dem Entschluß zurück, dem Volke eher alle-zuzugestehen, als sich einer Revolution auszusetzen. Derjunge Ferdinand halte seinen Vater nach der Lombardicbegleitet: bey der Rückkehr nach seinen Staaten, kamderselbe über Prako und PiStoja, wo er Mühe hatte, sichder Unverschämtheit der Feinde Ricci's unv aller Refor-men, zu entziehen, die von ihm auf eine tumultuarischeWeise die Abschaffung derselben, und da- Versprechenerzwingen wollten, daß er ihnen ihren Bischof nie mehrzurückschicken wolle.
Der Abbe X. schreibt diese Erbitterung dem zu, daßman den Bischof bey dem Pöbel von PiStoja des Jansc-niSmnS beschuldigt, und daß derselbe übcrdicß noch seineIrrthümer in seinem Koncilium habe heiligen lassen, dessenAkten nicht- als die Aufzählung derselben seyen. Zu die,sem allem kam noch der Druck und die Bekanntmachungder moralischen Betrachtungen über da- Neue Testament,von Quesnel; in denen er übrigen- alle- was gegen dieBulle unizeuitns ist, halte streichen lassen. Ausser der Anfüh-rung der vier berühmten Artikel der französischen Geistlich-keit vom Jahr 1682, als der wahren Lehre über die Tren-nung der weltlichen und geistlichen Macht, der Unttrdrük-