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kung des MoliniSmuS, der Kasuastik, der Scholastik,und stakt besten die Einführung des Studiums der heili-gen Schrift und der Kirchenvater, kam noch die Be-schränkung der päpstlichen Macht hinzu, die, wenn manihr nicht Einhalt thut, die Macht der Bischöffe und de»Souveräns an sich reißt. ^
Daher entstand der Bund aller OrdenSgeistlichen mitdem römischen Hof, gegen den kühnen Prälaten, der eS ,wagte, zu gleicher Zeit die Dummheit, die Vorurtheilc,die Erschlaffungen der Zucht bey den Mönchen, so wiedie despotischen Anmaßungen der Päpste, die alles durch ihremonströse Herrschsucht verschlingen wollten, zu bekämpfen.
Das waren also die Feinde Riccis, die das Volk ge-gen einen Bischof aufhetzten, den man höchstens nur derUnklugheit, des Mangels an Rücksicht auf die Zeit undauf die ihn umgebende Umstände, i» welchen er lebte, be-schuldigen konnte. Er würde sich viel Schlimmes erspart !haben, wenn er die wenigen Mittel die ihm zu Gebotstanden, sich und ToSkana dem tyrannischen Joche deSPapstes zu entziehen, in Erwägung gezogen hätte, einJoch, das auf Italien weit schwerer lastet, als auf allenändern Ländern, und das für seineLandSlcute durch lange Ge,wohnheit uno Aberglauben geheiligt ist. Und, mußte» ihmnicht sogar die wenigen Mittel, worüber er verfügen konnte,fehlen, so wie der Prinz der ibm solche verschaffte, starb,so zu lagen, der einzige, der sür seine Idee» reif war!
Deßwegen dienten auch seine Versuche zu nichts, alseine» allgemeinen Krieg gegen Rom hervorzurufen, dasvon nun an, Ricci zum Opfer bezeichnet«: es rächte sichnatürlicher Weise, wegen all den Schriften an ihm, diej» Deutschland und Italien über die rein geistliche Machtdes Papstes, erschienen. Diese Macht, jagten die Anhän-