Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
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länglichen Ruhegehalt, das dem gleich kam, was sei«BiStbum einbrachte. Der Papst antwortete ihm eigemhändig und auf eine sehr verbindliche Weise, aber ohne derschweren Vergeben zu erwähnen. über die man sich. wieman sagte, gegen den ebemaligen Bischof von PiStojazu beklagen bade. und doch schien der Augenblick böchst ^günstig, um eine gerechte Unzufriedenheit laut werde»zu lassen, wenn wirkliche, gegründete und billige Ursa-chen dazu vorbanden gewesen wären.

Alle diejenigen unter seinen Pfarrkindern, die nichtblindlings gegen ihn eingenommen waren, erinnertensich in dem Augenblick wo sie ihren Bischof auf immerverlieren sollten, seiner vortrefflichen Eigenschaften alsMensch und Seelenhirte, seiner großen Einsichten, undseiner so oft erprobten Tugend; und bezeugten der klei»nen Anzahl von Jntriguanren und Fanatikern, die ihaendlich durch ihre Kabalen und Verfolgungen gezwungenhatten, seine Entlassung zu nehmen, dffentlich ihre Ver-achtung. Mehrere von ihnen bezeigten ihm ihr Bedau-ern persönlich, andere drückten ihm ihren Schmerz schrift-lich au«.

Sehr gerührt über diese Beweise von Anhänglichkeit,des einzigen Trostes, dessen er damals fähig war, suchtejetzt Ricci nicht- mehr als Ruhe. und entschloß sich demGeräusch »er Hauptstadt zu entziehen. Sowie er sich aufsein Landbauß zurückgezogen halte, beschäftigte er sich so-gleich mit Abfassung eines Rundschreibens, au seine Mit-arbeiter und alle Einwohner seiner Diöccse; allein dieRegierung erlaubte eS ihm nicht, solches bekannt zu ma-chen, aus Furcht, er möchte in den Augen der Welt,nach- all der Mühe die man sich gegeben, ihn allein alsdie Ursache seine- Unglücks darzustellen, als ein Opfererscheinen.