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Eine andere Veranlassung, die ihm Kummer ver-ursachte, war die Bestätigung alles dessen durch denBischof Falchi, was die Unwissenheit und die ruhestd«renden Fanatiker seiner Didcese gethan, und sehen zumüssen, wie man die Pfarrer und andere Priester, dirihm oder seiner Meinung zugethan waren, einen nachdem andern fortschickte; endlich aber, wie man das Der,wögen der Geistlichkeit und der geistlichen Lehranstalten,zersplitterte, und die Synvdalbeschlüffe des Bischofs Bassswieder inS Leben zurückrief, die ganz dazu geeignet wa-ren, alle von der letzten Synode von PiStoja gemachtenVerordnungen zu zerstören.
Der abgetretene Bischof führte indeß ein sehr zurück-gezogenes Leben, mitten unter ländlichen Geschäften undVergnügungen. Die Regierung hakte ihm versprochen,ihn bey feinen Titeln und Ehren zu belassen, als eineArt von Wiedereinsetzung, und um der Welt dadurch zubeweißen, daß der regierende Fürst ihn nicht entlassenhabe, um ihn für da« angedichtete Verbrechen zu stra-fen, und daß er blos mit Treue und Eifer dem Groß«herzog, seinem Vater gehorcht habe: diese Versprechungenwurden bald vergessen. Leopold allein war derjenige, dereines aufgeklärten und tugendhaften Unterthan« nichtvergaß. Er schrieb ihm oft. Allein Ricci antwortete ihmam Ende nicht mehr, au« Furcht, er möchte ihn zu sichberufen, um ihn irgend eine geistliche Stelle in Oestreichversehen zu lassen.
Nach dem Abbä X., ermüdete der Kayser nicht, inOestreich die Studien aufzumuntern, und für den Statikund die Religion nützliche Einrichtungen zu gründen,als er im Anfang Merz 1792 starb.