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dcrung unterworfenes, anzusehen ist, und nicht als etwa-der Religion wesentlich Ungehöriges, wie e- auch dieDekretalien lehren.
Ricci war die Einmischung des römischen Hofes indie Anqelegenheirr» Frankreichs, und die Verwerfung derCivilkonstirution der Geistlichkeit, nicht unbekannt; erwußte, daß die neuen Bischöffe und Pfarrer für eilige»schoben erklärt worden waren, und daß der heilige Stuhlsich förmlich geweigert hatte, mit denjenigen Prälaten inreligiöser Gemeinschaft zu stehen, die indeß durch anderePrälaten, ihre Kollegen, nach allen Kanons der Kircheeingesetzt worden waren; und daß er deßwegen die Ge»nreinschaft mit ihnen verweigert hatte weil jenen alleBerufung auf den Pabst von Seiten der Regierung un-tersagt worden war. Aber unser Prälat war zu erhabenüber solche, Privatrückstchtcn und menschlichen Eigennutz,um sich dadurch abhalten zu lassen. Er beschloß seineAntwort damit, daß er ihnen rieth, in Stillschweigendas gesetzliche Urtheil der allgemeinen Kirche abzuwarten,und getreulich zu gehorchen, so lange als jenes Urtheilden im Amte befindlichen Hirten nicht bekannt gemachtsey, von welchem Gehorsam den wahren Gläubigen nichtsentbinden könne. Schließlich sagte er noch, man möchtesich ja hüten, eine Trennung in der Kirche zu veranlas-sen, dadurch daß man Anstand nehme, den vom Gesetzvorgeschriebenen End zu leisten, der nichts enthielte wasden Pflichten des Christen gegen Gott entgegen wäre.
Kaum war dieser Brief, von dem man in keinerArt vermuthen konnte, daß er aus Ehrgeitz oder aus In-teresse geschrieben worden sey, in Frankreich angekommen,so vervielfältigten sich die Abschriften davon mit reis«sender Schnelligkeit. Die Regierung war sehr zufriedendarüber, alle Zeitungen gedachten seiner mit großem Lob,