Band 
[Erster und zweiter Band.]
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die von den Ortsobrigkciten vorgenommenen Deränderun»gen in den frühern Planen der obersten RegierungSbe- !hörde, wegen den geistlichen Reformen in den Niederelanden. Er meldete ihm die Aushebung des allgemeinenSeminariums und die Wiederherstellung der einzelnen Col-legier,; die Abschaffung der neuen Professoren, die manallgemein für Ketzer erklärte und die Zurückberufung deralten, die man als die einzigen Stützen der katholischenReligion rühmte, mit einem Wort: den vollständigenSieg deS Fanalismus.

Am 27- November schrieb er ihm von Utrecht aus,daß der Kaiser gesonnen sey, alle, von seinen Agentenprovisorisch zugestandene Abänderungen, für nichtig zu er-klären und das allgemeine Seminarium, so wie alle ein-geführt gewesenen Reformen aufrecht zu erhalten: daß aberdie Stände, die Bischdffe, die Adbe'S und das von ih-nen aufgerührte Volk, einen Aufstand hätten fürchtenlassen und also alles von Neuem aufgehoben gebliebenwäre.

Derselbe an ebendenselben am 30. Juni I7üy.

„Der Nuntius Iondadari welchen der Kaiser vonBrüssel weggeschickt hat, weil er daselbst ohne Erlaubnißdao Breve PiuS VI. gegen EybelS Werk „Was ist derPabst" drucken ließ, und der im Anfang blos Friede zuakbmcn schien; läßt sich durch den jesuitischen Sanhedrinzu iüttich leiten und stiftet viel Uebels. !

ES war der nämliche Zondadari, welcher zum Bi-schof von Sicnna und Kardinal der heiligen römische»Kirche ernannt, die Aretiner in dem Augenblick seegnete,als sie so eben mehrere Juden seines KirchsprengelS le-bendig verbrannt hatten.

Am 15. September I7öy erzählte der Abbe B^lle-