Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
307
JPEG-Download
 

36 ?

garde dem Bischof Ricci der Lange nach von den Unruhenin Flandern und von den ernsthaften Drohungen einerUmwälzung seitdem der Erzbischof von Malines sein Ur«theil gegen den Unterricht in dem Seminarium von Lou«vin, hauptsächlich aber gegen die Lehren von Pehem,welche der Professor der Theologie, Leplat, auf Befehldes Kaisrrs daselbst verbreitete, hatte drucken lassen.

Am 24. November meldete er ihm die Flucht derOestreicher. und daß eS hieße, die Rebellen hätten sichBrüssels bemeistcrt. „Wenn sich diese Nachricht bestätigtso sind die Aufrührer Meister vom ganzen Land.,.. und(bis man es ihnen wieder abnimmt) wird also der Je«suitismus und Papismus darin« seinen Triumph fcyern.Denn nur zu seinen Gunsten allein, fand der,Ausruhtstatt. ES ist offenbar ein Religionskrieg, dessen Haupt«Vorwand gerade dasjenige ist, was der Souverain thatum da« Land zu bewahren z und dieses nenne» die F«natikct die Religion zerstören wollen.

Der Herr Abbe V (wir glauben hier dem Leser ittda« Gedächtniß zurückrufen zu müssen, wie sehr die Be«

! trachrungcn dieses ehrenwcrkhen Priesters, der mit einerwichtigen Sendung beauftragt, sich isi Rom befand, derAufmerksamkeit würdig sind) schrieb am 22. Oktober 17Y6! von Rom au« an seinen Freund, den Bischof vonPiStoja ').

t) ünno I7S0» Part. 2, no- tic).

Xvrs seatiti gl' ultimi latti Nei Ürsbsnts. 8cspulsr!c corcloni esppilccinesclii entreno irel bottino sstto <lsivineilori. Illi titzuro lo belle impreso ili kjuei bsrbonije guesi» eonsiäerarions in! ksrebbe riäere, se ftum»-nitü e Ig religions noa wi teoessö gfüilto »ulla dlft.

LO "