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als die Sommerwolle, und ist auch besser, um Tucheund tuchartige Zeuge daraus zu produciren, als dieletztere.
§. 50.
Die Sommerwolle wächst vom Frühjahre anbis Ende des Herbstes, wo sie abgeschoren wird.Diese Art ist zwar kürzer als die vorherige, aber auchviel reiner und lauterer. Ist sie aber säst so kurz wiedie Lammwolle, so dient sie nicht zu Tuchen, son-dern nur zu Flanellen, Moltons und dergleichen Waa-ren, die keinem langanhaltenden Walken unterworfensind. Ist diese Wolle ziemlich fein, so ist sie auch alsMelangewolle zu gebrauchen.
tz. 51.
I?. Von der Lammwolle.
Die von den Lämmern abgeschorene Wolle wirdLammwolle genannt, welche zwar fein, weich, zartund lauter, aber auch schwach und kurz ist; sie walktnicht gut und schlägt sich dabei aus, wenn dergleichenWaare, wozu sie vielleicht aus Unwissenheit genom-men worden ist, lange gewalkt wird. Aus diesemGrunde wird diese Wolle weder zu tuchartigen Zeu-gen, noch weniger zu Tuchen, und nur zu Flanellen,Strümpfen u. dgl. angewendet. Ist die Lammwolleaber ziemlich lang und fein, so kann sie auch in ge-ringer Quantität als Melangewolle gebraucht werden.
tz. 52.
Diejenige Wolle, die nicht von lebendigen Scha-fen, sondern von den Fellen krepirter Schafe oderLämmer, oder von geschlachteten Thieren gewonnenworden, hat die Namen: Abgebrachte Wolle,Fellwolle, Raufwolle, Gerberwolle, Blut-,
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