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die Wolle ordnungsmäßig und vortheilbringend sortirtoder gelesen werde, und weil diese Arbeit nicht viellohnend und etwas mühsam ist, so werden dazu meh-rere Personen, besonders Mädchen, Weiber u. dgl., er-fordert, die keine schwere Arbeit verrichten, oder keinemehr lohnendere haben können.
§. 88 .
Zu dieser Operation wird ein großer Tisch, dar-auf die zu lesende Wolle gelegt, und ein großer Korbmit 4 Fächern und noch Nebenkörbe, in welche dieverschiedenartig zu findende Wolle geworfen wird, wieauch für jede Person eine große Wollscheere erfor-dert. Die Wollsortirer erhalten nun die Anweisungvon dem Fabrikanten oder Werkführer, in wie vielerleiArten nach den Graden der Feinheit und Qualitätder Wolle dieselbe zu sortiren und was dabei haupt-sächlich zu beobachten sei.
tz. 89.
Wir wollen hierzu einen Beweis aufstellen, einesehr verschiedenartige Wolle zum Sortiren wählen undverschiedene Bemerkungen beifügen.
a) Wir finden in der vorgelegten Wolle einefeine und weiße Sorte von ziemlicher Länge undFestigkeit, und bestimmen sie zur Kette eines lüv—11V-gängigen Tuches.
b) Es findet sich darin auch eine noch feinere,aber etwas kürzere Sorte, welche wir zum Einschlagdes obigen Tuches bestimmen.
Wir wollen die Wolle unter ». Secunda-Sorte,und die unter b. Prima-Sorte nennen, weil beidesehr rein, weiß und ohne Fehler sind.
v) Eine dritte Art Wolle, von etwas geringererGüte als die bei » und d, wird ausgelesen, welche
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