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und dergleichen Fabrikaten, wozu eine so große MengeWolle erfordert wird, daß der reiche und solide Fabri-kant gar nicht nöthig hat, Rauf- oder Gerberwolle zuTuchen zu verarbeiten. — Da diese Wolle abernicht gleiche Fähigkeiten zum Walken und zur An-nahme der Farben besitzt, wie die Schurwolle, somuß, wenn sie unter die letztere gemengt und verar-beitet werden soll, diese Mengung eben so accurat ge-schehen, als bei den melirten Tuchen und Zeugen er-fordert wird. — Beinah von gleichen Qualitäten istdie von Gerbern erkaufte Sterblingswolle, die aber,wenn sie von crepirten Schafen abgerupft worden ist,zu jeder Waare gebraucht werden kann; sie walktzwar weniger als die Schurwolle, färbt sich aberbesser als die Raufwolle.
tz. 98.
öetchakkenheit und Anwendung der grobenWolle und der Ziegenhaare ;u den Leittenan Tuchen rc.
Die grobe Wolle überhaupt walkt schärfer alsdie feine, daher auch die groben Spitzen der Schur-wolle, wie auch die grobe Raufwolle, meistens alleinund seltener mit Ziegenhaaren gemengt, an melirteund andere feine Tuche zum Leistengarn genommenwerden und das Gute haben, daß sie mit dem Tuchemeistens in gleiche Länge walken.
tz. 99.
Was aber die Ziegen- und Hundehaare betrifft,diese walken weit schärfer als die Schur- und andereWolle. Allein es findet unter den Ziegenhaaren derUnterschied statt, daß die geschorenen viel schärfer alsdie gekalkten, die aus den Händen der Gerber kom-