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men, walken, deswegen die erstem wenigstens miteben so viel grober Wolle zusammen gemengt werdenmüssen, dagegen von den letzteren über die Hälfte mitWolle gemengt, und an scharf walkenden Tuchen auchallein zu Leisten genommen werden können.
tz. w». ch
Die Leisten mögen nun blos aus grober Wolle,oder aus dieser und mit geschorenen oder gekalktenZiegenhaaren, oder auch aus lauter gekalkten Ziegen-haaren bestehen, so müssen sie in Hinsicht des Filzensoder Walkens mit dem des Tuches u. dgl. W. ineinem gewissen regelmäßigen Verhältniß sich befinden;würden die Leisten verhältnißwidrig schärfer walkenals das Tuch, so würde man beim Anschlagen desTuches an den Rahmen, und bei dem Ausziehendesselben, weil das Tuch und die Leisten egal langsein müssen, in Gefahr kommen, die Leisten an eineroder mehreren Stellen entzwei zu reißen, so wie dasTuch selbst gleicher Gefahr ausgesetzt werden würde.— Walkt aber das Tuch viel schärfer als die Leisten,so würden diese zu lang werden, weswegen dann dasTuch zu sehr ausgezogen werden müßte, wodurch dasTuch aus dem Filz oder Fluß gezogen und durchschei-nend oder schwach werden würde, welches die Käuferabschrecken würde, es zu kaufen. Wollte man aberim ersten Falle die Leisten nicht so sehr ausziehen,oder dieses sollte nicht möglich sein, so würde dasLuch an den Seiten ber Leisten kleine Falten bekom-men, die nachmals dem Appreteur beim Scheeren undPressen desselben hinderlich und dem Tuche schädlichsein würden. Im Fall aber, daß die Leisten zu langsind, und man will das Tuch nicht übermäßig langdehnen, so bekommt dasselbe nach der Presse, beimHeften, an der Leistenseite ein schlechtes, kutterigesAnsehen.