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von den Krempel- und Spinn - Maschinen,ihrer Beschaffenheit und Ausstellung u. t. w.
Schon vor 3V und mehreren Jahren gab es inDeutschland hie unv da Spinn- und Krempel-Ma-schinen nach Hoppe's und Tapperts System,wie auch sogenannte Handmaschinen, welche aberdurch die neuen Maschinen nach dem System der Ge-brüder Cockerill dargestellt, fast überall verdrängtworden sind, weil durch die letzteren die Fabrikatenicht nur besser, sondern auch wohlfeiler erzeugt wer-den können, so daß man jetzt im Stande ist, mit denausländischen schönen Fabrikaten der Engländer, Fran-zosen und Niederländer fast gleiche Concurrenz zuhalten.
Die Hand-Maschinen waren freilich nicht dazugeeignet, lange und feine Wolle darauf zu krempelnund zu spinnen, sondern ihre vorzüglichste Brauchbar-keit war zu Sommer- und Winter-, so wie zu andernkurzen, läutern Wollen, und die einschürige Wolle er-forderte erst eine Verarbeitung, und dennoch erhieltman ein ungleiches und öfters knötiges Garn. Soverhielt sich's auch mit der Spinnmaschine, die schwerzu regieren war, weil der Wagen derselben an derauswendigen Seite gezogen und eingeschoben werdenmußte, und daher öfters in eine ungleiche Bewegungkam, wodurch öftere Fadenbrüche entstehen mußten. —Die Locken wurden auf einem großen Wollrade, demholländischen ganz ähnlich, vorgesponnen. Ueberdießkonnte man kein Garn nach einer bestimmten AnzahlZahlen oder Strähnen erhalten. Die niederländischenMaschinen leisten dagegen zwar alles, was man indieser Hinsicht wünschen kann, indessen bleibt es aberdabei, was wir schon früher gesagt haben, nämlich daßdir Wolle durch die feinen Krempeln, welche von der