SS
gung unternimmt, weil aller Eisenschmutz, der beimSchleifen entsteht, der Wolle sich mittheilt und bei derReinigung der Maschine daraus entfernt wird. Auchbleiben die Scheerhaare fester in den Krempeln, alswenn man sie vor dem Schleifen reiniget.
tz. 129.
Die Canal- oder Locken-Walze muß ganzzirkelrunv und abgedreht sein, sonst können keine glei-chen Locken herauskommen; desgleichen muß auchder sie umgebende Kasten genau auf sie passen, sonstkommen die Locken ebenfalls ungleich heraus.
Der Kamm oder Wipper muß, wenn er nachunten gesunken ist, in gerader Richtung auf dem Randedes Kastens, und zwar so nahe als nur möglich ist.stehen; auch carf er die Peigneur- oder Streich-Walzenicht berühren, muß aber doch die Wolle sehr nahedavon abschlagen.
tz. ISV.
Vom Schleiken der Krempeln.
Die Krempeln müssen sowohl beim Beschlagenals auch nach der Zeit, wenn sie scharf werden unddie Wolle auffallend zerschneiden, wodurch dann einungleiches, ganz unhaltbares und knötiges Garn ent-steht. auf's Beste abgeschliffen werden. Um diesesSchleifen zu bewirken und den Krempeln keinenSchaden zuzufügen, muß anfangs sehr gelind aufge-drückt werden, denn wenn die Schleifhölzer zu dichtan die Krempel gesetzt werden, so springen öfters vieleKrempeleisen ab, auch bekommen diese an ihren SpitzenBärte, welche dann die Wolle fassen, aber nicht reinlösen. Haben nun die Krempeleisen alle egale Spitzenerhalten, so läßt man die Walzen noch einen Taglang Zahn auf Zahn oder Eisen auf Eisen schleifen,