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Alle Arten der Schafwolle : ihrer Natur und Beschaffenheit nach, leicht kennen zu lernen und solche zu verarbeiten oder theoretisch-praktische Belehrungen für Tuch-, Zeug- und Strumpf-Fabrikanten, Wolleinkäufer, Wollsortirer, Wollkämmer und deren Gesellen und Lehrlinge : enthaltend: gründliche Kenntnisse von der Natur und Beschaffenheit aller Arten von Schafwolle, deren Verarbeitung zu Garnen, Tuchen und Zeugen... / herausgegeben vom Tuchfabrikanten, Kunst- und Schönfärber Carl Friedrich Scherf
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wodurch die entstandenen Bärte wieder abgeschliffenwerden und die Krempeleisen wieder glatte Spitzenerhalten.

Die Schleifhölzer sind so lang als die Krem-pel-Maschine breit ist, damit sie an ihren Enden sestangeschraubt werden können, und sind 4 Zoll stark.Sie werden mit einer Hausenblasenlösung dicht über-strichen und dann mit fein gestoßenem Schmirgel odermit einem schwirgelartigen seinen Sande übersiehtund diese derb eingeschlagen.

Z 131.

vom Stellen der Walzen nach der Kekchakten-heit der wolle.

Die oberste Entrse- Walze muß höchstens 4Zoll von dem großen Tambour entfernt sein, da-mit sie die Wolle nicht aufwindet, sondern sie demTambour mittheilt; steht sie aber zu nahe am großenTambour, so lockert sie die Wolle nicht gehörig aufund die Haare der Wolle werden dabei zerrissen.

tz. 132.

Die erste Arbeits- oder Travailleur-Walze muß am weitesten vom großen Tambour ab-stehen, doch niemals entfernter, als einen Ächtelszollbreit; die übrigen Arbeits - Walzen stehen aber etwasnäher daran, und wenn kurze Wolle bearbeitet wer-den soll, so muß die vierte Arbeits - Walze (oder dienäckste über der Volant-Walze) so nahe wie möglichdaran zu stehen kommen, doch darf sie nicht ein-greifen, sonst entstehen Knötchen ober Graupen in derWolle.