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Alle Arten der Schafwolle : ihrer Natur und Beschaffenheit nach, leicht kennen zu lernen und solche zu verarbeiten oder theoretisch-praktische Belehrungen für Tuch-, Zeug- und Strumpf-Fabrikanten, Wolleinkäufer, Wollsortirer, Wollkämmer und deren Gesellen und Lehrlinge : enthaltend: gründliche Kenntnisse von der Natur und Beschaffenheit aller Arten von Schafwolle, deren Verarbeitung zu Garnen, Tuchen und Zeugen... / herausgegeben vom Tuchfabrikanten, Kunst- und Schönfärber Carl Friedrich Scherf
Entstehung
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95
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tz. 133.

Die Wende- oder kleinen Courier-Walzendürfen nicht so nahe an den großen Tambour gestelltwerden, wie die Arbeits-Walzen; indessen muß mandarauf bedacht sein, daß sie alle vier die Wolle ganzrein von den Arbeits-Walzen abnehmen und demgroßen Tambour stets wieder zurückgeben.

tz. 134.

Die Volant- oder Geschwind-Walze mußaber absolut ein wenig anstreichen, wenn keine Knöt-chen entstehen sollen; stellt man sie aber zu nahe anden großen Tambour, so wirft sie die Wolle heraus.Man kann sie nur nach dem Gehör genau stellen,und von der richtigen Stellung derselben hängt sehrviel ab.

tz ,85.

Die Streich- oder Peigneur-Walze mußzwar sehr nahe an den großen Tambour gestellt wer-den, wenn sie die bereits gelöste Wolle aufnehmensoll; aber sie darf doch nicht in den großen Tamboureingreifen, sonst entstehen ebenfalls Knötchen in derWolle unv hernach im Garne.

§- 136.

Wenn die Locken nicht gut und gleichförmig ausdem Lockenkasten kommen sollten, so muß man selbi-gem am Hintertheile, aber nicht an dem Vorderkheile,abzuhelfen suchen, denn das vordere Ende desselbenist nur da, um zu regieren und die Locken hart oderweich und gehörig rund zu machen.

Im Fall nun, daß die Locken nicht gleich ausdem ersten Pelze gut werden, so muß man sich nichtine machen lassen und Geduld haben, denn durch das