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Vorn Haspeln oder Heiken des Garnes.
Sowohl die Haspeln in den Maschinerien alsauch die gemeinen Haspeln oder Weifen sind in denverschiedenen Ländern und Städten verschiedenen Um-fangs; und so verhält sich's auch mit dem Gewichteund den Stücken der Garne. Z. B. in Berlin rech-net man das Stück Garn zu 20 Gebinden » 40 Fä-den L 3z Berliner Ellen, zu Leipzig das StückBaumwollen- oder Schafwollengarn zu 4 Strähnenoder 12 Zahlen L 20 Gebinden » 20 Fäden; zu Eu-pen, im Reg.-Bez. Aachen, 20 Knöpp zu 50 Um-gängen, L 2^ Brab. Ellen, oder 1000 Fäden zu2250 Brak. Ellen; in Gera 968 Fäden L 2^ Brab.Ellen; zu Hückeswegen, im Reg.-Bez. von Düs-seldorf, und überhaupt im Bergischen, 8 Knapp zu72 Umgängen, zu 2^ Brab. Ellen, oder 576 Fäden,zu 1300 Brab. Ellen; zu Königsberg das SpuhlGarn 2 Stück, 4 Toll, 40 Gebinde, 1600 Fäden.Nürnberg hat keinen bestimmten Haspel, da fastjeder Fabrikant seinen eigenen hat. In Prag undmehreren Gegenden Böhmens hat der Haspel 2 Wie-ner Ellen, der Strähn 4 Viertel, das Vrtl. 6 Klapp,der Klapp 44 Fäden, der Strähn also 2112 WienerEllen u. s. w. In Werd au und dortiger Gegendbesteht das Kramerpfund Garn in mehreren oder we-nigeren Zahlen, nachdem die Wolle beschaffen ist undwie es die zu webende Waare erfordert, a 5 Gebinde,L 80 Fäden, » 1^ Leipz. Ellen, so daß die Zahl aus700 L. E. besteht.
Wir halten es für überflüssig, die Constructiondes Haspels und der gewöhnlichen Weife zu beschrei-ben, wollen den Fabrikanten aber aufmerksam machen,daß er bei der Empfangnahme des Garnes daraufzu sehen habe, daß jedes Bund Garn die bestimmte