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ob man feuchte oder trockne Witterung oder Sonnen-schein dabei zu erwarten hat; auch muß auf die Tem-peratur des Leims oder der Stärke Rücksicht genom-men werden; auch darf man die Kette nach dem Lei-men nicht zu stark, noch zu wenig und nicht ungleichauswinden; und endlich darf sie im feuchten Zustandebeim Aufhängen nicht übermäßig ausgedehnt und ausdem Drathe gezogen werden.
tz- IN.
Wer recht ökonomisch verfahren will und eineKette aus sehr grober Wolle zu leimen oder zu stär-ken hat, der rührt eine hinlängliche Quantität schwar-zes oder Staub-Mehl in kaltes Wasser ein, gießtdann unter stetem Umrühren kochendes Wasser hinzu,so daß es zu einem ganz dünnen Brei werde, denman etwas mit kaltem Wasser verdünnt, und stärktdie Kette darin.
§. 148.
Andere Fabrikanten machen es also: Sie kochenzu einer Kette, die oirea 20 Leipz. Pfund wiegt,4—5 Pfund Kürschner- oder Riemer-, oder auch Schu-sterleder - Abgänge ab, wobei man Folgendes zubeobachten hat: Das Schusterleder darf beim er-sten Mal Auskochen nicht über 2 Quer-Finger breit,und beim zweiten Mal muß es eine Quer-Hand breiteingekocht werden. Ueberhaupt darf das Schusterledernicht so lange ausgekocht werden als das andere,weil die Auskochung sonst die Kraft zum Leimenverliert.
Das Kürschner- und Riemerleder dagegenkann gleich das erste Mal eine Quer-Hand breitund zum zweiten Mal noch weiter eingekocht werden.Wenn man Fuchsleder unter dem Leimleder findet,