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Alle Arten der Schafwolle : ihrer Natur und Beschaffenheit nach, leicht kennen zu lernen und solche zu verarbeiten oder theoretisch-praktische Belehrungen für Tuch-, Zeug- und Strumpf-Fabrikanten, Wolleinkäufer, Wollsortirer, Wollkämmer und deren Gesellen und Lehrlinge : enthaltend: gründliche Kenntnisse von der Natur und Beschaffenheit aller Arten von Schafwolle, deren Verarbeitung zu Garnen, Tuchen und Zeugen... / herausgegeben vom Tuchfabrikanten, Kunst- und Schönfärber Carl Friedrich Scherf
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für lächerlich. Theils aber hat man auch diese ArtWebung hie und da abgeschafft und den Schnell«Schützen für eine Person eingeführt.

Die Construktion beider Stühle ist daher voneinander etwas abweichend.

tz. 157.

») Der zweimännische Tuchweberstuhl,so wie der ein man nische besteht eigentlich aus dreiHaupt-Abtheilungen, nämlich: 1) aus den beiden Sei-tenwänden; 2) aus dem Riegelwerk, welches die zweiSeitenwande verbindet, so daß dadurch das Stuhlge-stell entsteht; und 3) aus den inneren verschiedenenTheilen, die das eigentliche Werk ausmachen.

Jede Seitenwand besteht erstlich aus zwei starkenSäulen, davon die hinterste eine perpendiculaire unddie vorderste eine schiefe Richtung hat, so daß sie beieiner Höhe von 7 Fuß, welches die eigentliche Höhedes Tuchmacherstuhles ist, oben etwa 5^ Fuß und amBoden ungefähr 6 Fuß weit aus einander stehen.Diese schiefe Richtung giebt erstlich dem Tuchmacher-stuhle eine schönere Form, und zweitens bewirkt sie,daß sich das Einschlag-Garn viel besser an einanderfügen läßt- Jede Seitenwand besteht noch aus 3 star-ken und einem schwachen Quer-Riegel, davon der un-tere etwa 1 Fuß hoch vom Boden entfernt und mitden Säulen verbunden ist, der darauf folgende starkeRiegel ist von jenem 2 Fuß entfernt und ist mit der»ordern Säule, so wie mit der Säule, in welche oben derBrustbaum zu liegen kommt, und welche in dem unternRiegel eingesetzt ist, verbunden. Zwischen den beidenletztgenannten Riegeln und in einer kleinen Entfernungder oben erwähnten Brustbaumsäule befindet sich einBohlenstück eingesetzt, wovon das auf der rechten Seitedes Weberstuhles ein rundes Loch hat, welches soweit als der Tuchbaum stark ist, der darein zu liegen

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