haben, können so oberflächlich darüber urtheilen. Weraber öfters selbst gewalkt hat, oder sich wenigstensöfters von dieser Arbeit überzeugte, und ganz beson-ders diesem Geschäfte an mehreren Orten, wobei sichein Unterschied im Walken und der Walkmühle ergab,beigewohnt, der wird gewiß viel behutsamer in seinerBeurtheilung über diesen Gegenstand verfahren.
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Es giebt eine Walkmühle, welche aus auf ein-ander passenden Walzen besteht, und vorzüglich zumWaschen der Tuche und tuchartigen Zeuge empfohlenwird-
Eine andere Walkmühle besteht nach französischerManier aus Stampfen und aus aus harten, starkenBohlen zusammengefügten Kästen oder Kumpen.Diese Art ist vorzüglich deswegen zu empfehlen, weilder Mangel an starken Bauhölzern zu Walk- undWaschstöcken immer fühlbarer wird. Die in Deutsch-land und Rußland gebräuchliche Walkmühle bestehtbekanntlich aus einem Walkstocke mit 3—4 Walk-löchern und schief einfallenden Walkhämmern. Meh-rere Zeugmacher waschen und filzen die schwachenWaaren, z. B. die Flanellarten, in dazu eingerichtetenFässern mit gezähnten Stampfen, und die Strumpf-wirker bedienen sich zum Walken der Strümpfe unddergleichen gestrickten und gewirkten Fabrikaten einereinfachen Hand-Walkmühle. Aber alle diese Maschi-nen haben den gemeinschaftlichen Zweck, das Luch,die tuchartigen Zeuge, Strümpfe u. dgl. in einemkleinen Raume zusammen gefaltet zu halten, sie zudrehen, zu wenden, zurück zu stoßen und zu reinigen,zu erhitzen, zusammen zu pressen, deren Einlaufen inder Länge und Breite zu befördern und sie zu filzen.Diese gesammten Wirkungen nennt man das Wal-
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