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sich lösen, schwer daraus sich absetzen und schnell dasdarauf gegossene Oel einsaugen. Enthält aber einsolcher Thon viel Sandtheile, so muß er vor demGebrauch durch Abschlämmen gereiniget werden. DieFarbe der Thonerde hat in der Regel keinen Einflußauf die Qualität der letzter», indessen wählt man lie-ber solcke Thonerde, welche weiß, grau oder grünlichist. Es ist auch wohlgethan, wenn man jede Thon-art vorher gut austrocknen läßt, ehe man sie anwen-det, weil sie sich dann im Wasser besser löset als diefeuchte, welche bei ihrer Anwendung mancherlei Un-annehmlichkeiten verursacht. Uebrigens muß man dieThonerde vor dem Regen zu schützen suchen, weil sie sonstdurch das Abspülen einen Theil ihrer fettigen Sub-stanz verliert und auch dadurch verunreiniget wird.Noch ist zu erwähnen, daß zum Walken auch einWasser erfordert wird ohne mineralische Substanzen,z. B. saure Salze, Kalkerde u. dgl., denn diese wür-den, anstatt die Seife vollkommen aufzulösen, dieseeher zersetzen. Wasser, das zum Waschen nichts taugt,ist auch untauglich zum Walken; und im Fall, daßman kein reines und weiches Wasser hat, muß mansolches zu verbessern suchen (§. 281 .).
tz. 177.
Vorn Reinigen oder watchen wollenerWaaren.
Alle wollene Waaren, wie z. B- Flanelle,Halbfries, Loden u> dgl., werden bloß von denfettigen und andern ihnen adhärirenden Substanzenin der Walkmühle gereiniget, nur ein wenig gefilztund dann mit Wasser rein ausgespült.
Die Tuche und tuchartigen Zeuge, z. B. dieCasimire, die Droguets, Tuchratin u. a., werden eben-falls, wie die obigen, gewaschen, dann aber halb oder