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Walkens alle Viertelstunden 4 Schöpfsaß (circa 2Dresdn. K ) hinzu, und fährt mit dem Walken solange fort, bis das Tuch die gehörige Länge, Breiteund Festigkeit erlangt hat. Während des Walkensaber muß das Tuch mehrere Male aus dem Walk-loche genommen, ausgerungen und ausgerichtet wer-den. Alsdann wird es so lange nach der obigen Artgespült, bis das Wasser ganz klar aus dem unterstenLoche läuft.
Bei dunkelblauer, schwarzer, dunkelgrüner unddunkelbrauner Waare darf man gleich Anfangs dieSeife nicht schonen, damit sie bald rein werde, sonstmöchte sie zuletzt zu sehr eingewalkt werden.
tz. 186.
was man übrigens noch beim Walken ?umerken und ;u beobachten hat, ittFolgendes.
») Sowohl beim Waschen als beim Walken wol-lener Waaren darf die Urin- und verdünnte Aetzlaugenur blutwarm sein, weil man im Gegentheile denDreck und das Oel oder Fett verbrühen und so be-festigen würde, daß dann der Thon und die Seifenwenig Wirkung äußern könnten.
b) Eben so verhält sich's während des Walkensmit gelöster Seife; auch diese muß bloß blutwarm an-gewendet und beim Auswalken nur lauwarm angegossenwerden, damit die Fäden aufgelockert, aber nicht gleichfest gewalkt werden, weil sonst das Tuch fadenscheinigwerden könnte. Läßt man aber die Fäden sich er-weichen, so entwickeln sich die Wollfasern, vereinigensich mit den benachbarten, und das Filzen und Wal-ken geschieht nur allmählich und gleichförmig.
e) Sobald man bemerkt, daß die Waare anfängtju filzen, so muß sie öfters ausgerungen und ausge-