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Alle Arten der Schafwolle : ihrer Natur und Beschaffenheit nach, leicht kennen zu lernen und solche zu verarbeiten oder theoretisch-praktische Belehrungen für Tuch-, Zeug- und Strumpf-Fabrikanten, Wolleinkäufer, Wollsortirer, Wollkämmer und deren Gesellen und Lehrlinge : enthaltend: gründliche Kenntnisse von der Natur und Beschaffenheit aller Arten von Schafwolle, deren Verarbeitung zu Garnen, Tuchen und Zeugen... / herausgegeben vom Tuchfabrikanten, Kunst- und Schönfärber Carl Friedrich Scherf
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in das Loch zurück. Unterdessen muß man iz Pfd.weiße, oder j- Pfd. grüne, oder 1^ Pfd. Sodaseife inheißem Wasser gelöst haben, gießt noch 1 Walkkannekalte Aetzlauge zu und gießt diese Seifenlösung nachund nach zu, läßt das Werk 4 Stunde lang arbeiten,gießt dann noch 2 Walkkannen mit warmem Wasservermischte Aetzlauge zu, und nimmt bald darauf dieWaare wieder aus dem Loche, ringt und richtet sieaus. Man bringt sie wieder in das Walk- oderWaschloch, gießt noch 4 Walkk. voriger Seifenlösungnach und nach zu, läßt das Werk noch ^ Stundearbeiten, und wenn man sieht, daß der Loden in allenFalten rein und weiß geworden ist, so legt man dieWasser-Rinne an und spült ihn so lange, bis dasWasser ganz hell aus dem Loche des Walkloches her-ausläuft. Dann nimmt man ihn aus dem Walk-loche, tafelt und rollt ihn zusammen, hängt ihn auszum Trocknen, wiegt ihn und läßt ihn färben-

§. 185.

Nachdem der Loden gefärbt ist und die Lei-sten mit dem oben erwähnten Garne durchnäht sind,wird er fest oder zu Luch gewalkt. Zuerst wirder nach obiger Art mit Urinlauge gewalkt, ausgerun-gen und wieder in das Walkloch gebracht. Dannwird 1 Pfund grüne oder H Pfd. harte Seife inheißem Wasser gelöst, mit 2 Kannen warmem Wasserverdünnt und nach und nach hinzu gegossen. Hieraufläßt man das Werk Z Stunden arbeiten, nimmt dieWaare nach Verlauf dieser Zeit heraus, ringt undrichtet sie aus. Darauf bringt man die Waare wie-der in das Walkloch, gießt von einer eben solchenQuantität Seifenlösung, wie die obige war, die Hälftehinzu und läßt das Werk langsam fortarbeiten; dieübnge Seifenlösung verdünnt man aber noch mit1 Walkk. warmem Wasser, gießt davon während des

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