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Betrachten wir nun das englische Fabrikat unddie Anwendung der Dampfbürstmaschinen in England,so erklären sich diese abweichenden Resultate sehr leicht.Zunächst kommt die große Vollkommenheit des eng-lischen Garnes in Betracht, wozu theils die Sorgfaltbei der Vorarbeit, theils auch die neuere Constructionihrer Streich-und Vorspinnmaschinen beiträgt; eben sofinden wir ein weit weniger festgedrehtes Gespinnst indem englischen Kettengarne. Beachtet muß ferner wer-den, daß die Tuche in weniger engstehenden Riedenmit Regulatoren gleichförmig gewebt werden. Kommtnun diese rohe Waare vom Stuhle, ist der Leim derKette durch Liegen im Wasser in gewöhnlicher Artgeweicht und das Tuch gespült, dann bringt man esnicht in die Wasch- oder Walkstöcke, sondern aufdie Bürstmaschine, die zu dem Ende zum Theil mitWalzen versehen ist, welche mit Kratzen oder mitSchweinsborsten, die mit Metalldrähten vermischt wer-den, überzogen sind, und es wird nun von beidenSeiten, unter Anwendung von Dampf von anspri-tzendem Wasser, einer Operation unterworfen, die eineVerbindung des Rauhens und Bürstens ist; auch dieKarden können hier Anwendung finden. Durch dieseOperation wird nicht blos der Leim in dem Tuche ge-löst und fortgeschafft, sondern der Kettenfaden der we-niger fest gesponnenen Kette gerauht; er erhält dadurchbei dem nachfolgenden Walken die Eigenschaft, sich zuverfilzen in einem weit Hähern Grade; die Walke er-setzt leicht die größere Weite der Riedöffnung und dasgewalkte Tuch bildet eine bessere Decke, erlaubt mit-hin eine sorgfältigere Schur. Nach dem Waschen inder Maschine oder in einem Walkstöcke wird die Waareauf eine Bürstmaschine gebracht. Der spätere Gebrauchsolcher Maschinen findet theils nach dem Rauhentheils während der Schur statt. Eine allgemeine Re-