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gel läßt sich hier nicht geben. Das letzte Dampfbür-sten geschieht am besten vor dem allerletzten Schnitte.
Daß die Anwendung dieses Princips vielfacheModifikationen erleiden kann, leuchtet ein. Manhat, da sich das Bürsten der Zeuge nach der Anwen-dung der Dämpfe bewährte, in größeren Werkstättendie Zeuge von der Dampfmaschine auf eine gewöhn-liche Bürstmaschine gebracht, um sie trocken zu bürsten;in kleineren hat man die Dämpfe der erstem abge-sperrt und trockne Bürstwalzen in ihr Gestell gebracht.
tz. 2V5.
Eine sehr zweckmäßige Maschine dieser Art ist die,welche von den Mechanikern Hoguet und Teflonin Verviers herrührt, deren Construction wir hiermitangeben:
Die Hauptbestandtheile derselben sind zwei kupfer-ne, hohle, im Mantel mit vielen Löcherchen verseheneWalzen, auf welchen das Tuch abwechselnd aufgewi-ckelt und der Einwirkung von Wasserdämpfen aus-gesetzt wird; endlich eine Bürstwalze, die zwischen denerwähnten Dampfwalzen in einer solchen Lage ange-bracht ist, daß das von einer Dampfwalze nach derandern geführte Tuch während dieser Operation vonderselben gebürstet werden kann. Die Einführung desDampfes in die Walzen geschieht durch eine Dampf-leitungsröhre, die mit dem Dampfentwickelungskesselin Verbindung steht und sich an der Maschine in zweiAeste theilt, wovon jeder durch einen Hahn abgeschlos-sen werden kann, je nachdem die eine oder die andereWalze im Gebrauch ist. Nur die Bürstwalze erhältdie Bewegung durch eine Riemenscheibe, wenn die aufder Achse befindliche Kuppelung eingerückt ist, zu wel-chem Zweck ein Hebel dient. Sobald dieß geschehenund die Bürstwalze in Umlauf gesetzt ist, erhält auchdie eine oder die andere Dampfwalze die Bewegung.