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§. 22S.
Buckskin, ein mit verschiedenartigen Köperstrei-fen, oder andern einfachen Dessins gemusterter Stoffzu Beinkleidern, nicht gerauht, aber auf der rechtenSeite glatt geschoren. Die Kette ist in der Regel einfeines, festgedrehtes Gespinnst, öfters zweifädig ge-zwirnt. Nicht selten werden, der Wvhlfeilheit wegen,Buckskins mit baumwollener Kette verfertiget. Dünne,leichte Buckskins führen wohl den Namen Doeskin.
tz. 230.
Satineloth, ein dünner, aber feftgewebter,dreibindig geköperter Beinkleiderstoff mit Kette vonBaumwollengarn und streichwollenem Einschlage; nichtgewalkt, aber in der Walke gewaschen, nicht gerauht,aber auf der rechten Seite, wo hauptsächlich nur diewollenen Fäden liegen, glatt geschoren.
Zehnte Abtheilung.
Filztuch.
§. 231.
In der neuesten Zeit hat man in England ange-fangen, die Wolle ohne Spinnen und Weben zu einemdem Tuche äußerlich völlig gleichen Stoffe zu verar-beiten, welcher am füglichsten den Namen Filztucherhält, weil seine Darstellung wirklich durch Filzunggeschieht. Die Wolle wird nämlich auf Kratzmaschi-nen, wesentlich von der gewöhnlichen Einrichtung, ge-kratzt oder geschrubbelt; in Gestalt eines Vließes vondiesen Maschinen abgenommen, dann auf zwei nacheinander folgenden, aus einer großen Anzahl von Wal-zen bestehenden Maschinen, unter Beihülfe der Wärmeund des Wasserdampfes, gefilzt. Das so entstehende