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Erste Abtheilung.
Von den allernothwendigstersiVorkenntniff«» der Chemieund der Farbematecialien.
tz. 2L2.
Von den Körpern überhaupt.
Alle Dinge in der sichtbaren Welt, welche aufunsere Sinne wirken und einen Raum einnehmen, wer-den Körper genannt. Es giebt natürliche Kör-per, wie z. B. die Wolle, die Seide, die Baumwolle,die Farbehölzer, die Cochenille, den Talg, das Del,u.a., aber auch künstliche Körper, nämlich solche,welche durch menschliche Hülfe aus den erstem darge-stellt und in Educte und Produkte eingetheilt wer-den. Unter die erstem gehören z. B- der Jndig, diePottasche, der Weinstein, die Schwefelsäure u. dgl.,weil sie bloß abgesonderte Theile aus den natürlichenKörpern sind; und unter die zweiten werden solcheKörper gezählt, welche erst durch die Verbindung an-derer Stoffe und menschlicher Hülfe gebildet werden,wie z. B. die Metallauflösungen, der Älaun, der Vi-triol, der Salmiak; das Garn, die Tuche, Zeuge,Kattune u. dgl. Die Körp er aus dem Thier- undPflanzenreich nennt man auch organische Kör-per, und die des Mineralreichs unorganischeKörper, die aus mehr als einem Stoffe bestehen, hei-ßen zusammengesetzte, und die einfachen Kör-per werden auch Grundstoffe oder Elemente ge-nannt, weil sie nicht zerlegt werden können. Gleich-artige Körper sind solche, die zerschlagen, zer-stückelt, gefeilt werden können, ohne daß sie in ih-ren Grundmischungen eine Veränderung erleiden. Eskann daher z. B. ein Stück Pottasche und ein StückSchwefel pulverisirt werden, so bleibt jeder ein gleich-artiger Körper; werden aber beide unter einander ge-