ri-tz. 270.
Von den chemischen Wirkungen des Lichtsoder des treten N>ärmettotkes.
Die chemische Wirkung des Lickts oderdes freien Wärmestoffes ist mannichfaltig und inHinsicht dessen, dost dadurch gewisse Substanzen zer-setzt und die Verbindung einiger anderer wieder be-fördert werden, ist eine ausgemachte Wahrheit. Eswerden dadurch z. B. alle gefärbte Stoffe, vorzüglichdiejenigen, welche mit Brafilienholz, Campeche- undGelbholz und andern dergleichen Substanzen gefärbtsind, bald gänzlich, bald wi-der nur auf einen gewis-sen Grad entfärbt; einige bekommen eine ganz andereFarbe, andere behalten ihr dunkles Anscben und ver-lieren nur ihren Glanz; einige werden dadurch schnee-weiß gebleicdt, andere aber nicht; bei vielen ereignetsich diese Veränderung sehr bald, andere bedürfen einelängere Zeit dazu. Indessen geschehen diese Verän-derungen nicht durch das Licht unserer Lampen, Talg-uno Wachslichter, sondern nur dann, wenn sie denSonnenstrahlen auf eine längere oder kürzere Zeit aus-gesetzt werden. Ja, die Wirkungen derselben sind selbstden festesten blauen und rolhen Farben sehr nachteilig.
tz. 87,.
Vorn Sauer- oder Saurcttatk und der Lrbens-tukt. Gas.
Der Säurestoff ist eine einsacke Substanz,nämlich ein Element, das wir bald aus der Zusam-mensetzung mit anderen Stoffen kennen. Er ist insehr großer Menge in der Natur vorhanden, und machteinen Bestandtheil der atmosphärischen Luft,des Wassers, der Säuren, der Metalloxyde undaller organischen Körper aus. Dieser Stoff istzwar an sich selbst nicht sauer, sondern er besitzt bloß