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und nehmen ihren AuSgang in die Luft, wenn sie nichtbesonders aufgefangen werden.
tz- 267.
Die Wasserdämpfe sind äußerst elastisch. Kochtman daher Wasser in festvcrschlossenen Gefäßen, so mußder Druck des elastischen Wasserdampfes auf das Was-ser zurückwirken, und dieses kann einen außerordentlichhohen Grad von Hitze aufnehmen, ehe es kocht. Ueber-Haupt sind die eingeschlossenen Wasserdämpfe viel hei,ßer, als das kochende Wasser. Daher können in demPapinianischen Topfe die härtesten Knochen unddergleichen Substanzen weich gekocht werden.
tz. 268.
Dieser Dampf ist es, der, wenn er absichtlich imverschlossenen Raume erzeugt und dahin geleitet wird,wo er wirken soll, z. B. bei Dampfwagen, Dampf-maschinen, wie auch beim Decatiren der Tuche u. dgl.,eine solche außerordentliche Wirkung leistet, wodurchwir in Erstaunen gesetzt werden.
§. 269.
Wenn aber der Wafferdampf die Menge von Wär-mestoff verliert, welche ihn in diesen Zustand versetzte,so wird er wieder in den tropfbaren Zustand versetztund in Wasser verwandelt. Aber auch in diesem Zu-stande erhält sich der Wärmestoff in gebundenem Zustandeim Wasser, bis die Temperatur der Atmosphäre sich bisauf den Nullgrad des Thermometers, nachReaumür, vermindert, wo dem Wasser aller Wär-mestoff entzogen und daffelve zu Eis wird.