tz. 28 V.
Wenn dieser Stoff mit dem Wärmestoff in Ver-bindung tritt, so entsteht daraus das Stickstoffgas,das unaufhörlich aus dem Schweiße der Menschen undThiere und aus deren Ercrementcn, wie auch aus al-len faulen organischen Körpern eniwickelt wird undsich mit der atmosphärischen Lust vermischt.
Da sich dieser Stoff in allen organischen Kör-pern befindet, so mag sein Einfluß auf die Pigmente(tz. 328.) und gefärbten Stoffe wohl bedeutender sein,als man glaubt.
tz. 281 .
vom Watter. Prüfung und Verbesserungdesselben.
Das Wasser ist ebenfalls kein Element, sondernein Körper, der aus über zwei Drittel Sauerstoffund fast aus einem Drittel Wasserstoff zusammen-gesetzt ist. Um die eigenthümlichen Schwerenanderer Körper erforschen zu können, bedient man sichdes Wassers als Maaßeinheit und hat daher desseneigene Schwere zu 1,v angenommen.
tz. 282 .
Das Wasser wird gewöhnlich in Fluß-, Quell-,Regen-, Thau- und Meerwaffer eingetheilt, und ent-hält gelöste und aufgelöste Theile ungleichartiger Kör-per, indessen sind diese Wasser, welche den meisten Ab-unv Zufluß haben, allemal reiner, als die stehendenWasser. Die Quell- oder Brunnenwasser enthaltengewöhnlich viel Kohlenstoffsäure und auch kohlenstoff-saure und schwefelsaure Kalkerde in sich aufgelöst, dieübrigen Wasser enthalten aber mehrere mineralische,vegetabilische und animalische Substanzen; doch istauch darin ein Wasser mehr verunreinigt, als das an-