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der Wolle und dergleichen Zeuge zu baden sein, undman müßte sich eines so unreinen Wassers bedienen,so muß man es auf eine Art zu reinigen suchen, wie
z. B.
») Wenn das Wasser Kalk, Gyps oder Eisen-theile enthält, so löse man in 24 Pfund Wasser 1—8Quentchen Pottasche, rübre dasselbe unter einander undlasse es 24 Stunden ruhig stehen; anstatt jener Sub-stanzen entsteht ein erdiger Niederschlag, und das Was-ser enthält nun nur etwas schwefelsaures Kali, welchesaber zu manchem Gebrauch in der Färberei unschädlichist. In diesem Falle vereiniget sich die Säure mitdem zugesetzten Kali, das Eisenoxyd und die Kalkerdewerden von der Säure verlassen und fallen zu Boden,und das Wasser wird davon abgelassen. Nach demobigen Verhältniß verfährt man mit einer großemMenge Wassers ebenso.
d) Oder anstatt der Pottasche gieße man untereinen Eimer Wasser von 24 Pfund ^ bis 1 Quent-chen gelöste Schwererde (Baryt) und verfahre damitebenso, wie oben. Außer den angeführten Mitteln lanndas Wasser
v) auch weicher und reiner gemacht werden, wennman z. B. in 24 Pfund Wasser I Hand voll Kleieeinige Minuten lang kochen läßt, solches zu einem be-sondern Gebrauch abschöpft, oder gleich zum Färben an-wendet. In beiden Fällen schöpft man vorher denSchaum davon ab, welcher viel Unreinigkeiten enthält-
tz. 285.
von den Alkalien und alkalischen Erden.
Früher zählte man die Alkalien und alkalischenErden unter die Elemente, aber jetzt werden sie unterdie Melalloryde gezählt und heißen a) Kali, Natron,Lithion und Ammoniak, welche leicht löslich sind,