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b) Sie bilden mit Basen entweder unmittelbarSalze, oder sie zersetzen sich und die Basen, und esentstehen, unter jedesmaliger Bildung von Wasser, salz-ähnliche Verbindungen.
e) Die meisten sind in Wasser löslich und fär-ben Lackmuslinctur und Lackmuspapier roth-
ä) Die meisten auflöslichen oder tropfbarflüssigenSäuren schmecken sauer, alle aber nicht.
Wir wollen nur einige Säuren, die mit unsermZweck übereinkommen, etwas näher betrachten.
tz. 312.
Von der rauchenden Schwekeltäure, oder demVitriol öl.
Die rauchende Schwefelsäure, oder dasNordhäuser Vitriolöl wird durch Hülfe desFeuers aus dem Eisenvitriol oder schwarzen Kupfer-wasser (tz. 357.) gewonnen. Die englische oder nichtrauch ende Schwefelsäure aber wird aus Schwe-fel und Salpeter bereitet und ist daher eine Verbin-dung des Schwefels und des Sauerstoffs des Salpe-ters. Außer dem Vitriolöl hat man vor einigen Jah-ren noch eine rauchende Schwefelsäure im Handel,welche nicht aus dem Eisenvitriol bereitet wird, aberauch nicht diese Eigenschaften besitzt, den Jndig in einersolchen Vollkommenheit aufzulösen, wie das Nord-häuser Vitriolöl.
§. 313.
Eine gute, reine, concentrirte Schwefelsäure oderdas Vitriolöl, wenn es den Jndig vollkommenauflösen soll, muß folgende Eigenschaften besitzen:I) Es muß färb- und geruchlos sein.