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Kalk besteht, dagegen die Flüssigkeiten in den Kes-seln, die aus Salzen oderFärbestoffen bestehen, Flot-ten genannt werden.
Mark, das, der Küpen, ist der Bodensatz derselben.
Netzen das, der zu färbenden Waaren, ist diejenigeOperation, wodurch die trockne Waare in einem da.zu bestimmten Kessel mit heißem Wasser so langehin und her gedreht wird, bis sie in das Innersteganz naß geworden ist, welches durchaus nicht ver-nachlässiget werden darf, wenn man gut egal unddurchgefärbte Waare erzeugen will. Man thut wohl,besonders bei starken Luchen, oder auch, wenn dieLuche und tuchartigen Zeuge hellblaue Farben ausden Waid- und Jndigküpen erhalten sollen, wennman die Waare während des Netzens einige Maleauflummert (aufhaspelt) und sie wieder in das Netz-wasser bringt, damit das Wasser recht gleichförmigeindringen kann.
Pfrungnagel, Pfrungholz, siehe Windnagel.
Reibeschale, Reibekessel, ist ein keffelförmiges,oben mit 2 Henkeln versehenes kupfernes Gesäß,welches einen mehr kugelförmigen als zu flachenBoden haben muß, damit sich die Reibekugeln wäh-rend des Abreibens des Jndigo's u. dgl. nicht soleicht von einander entfernen können.
Schauen (holzen), ein Tuch, wenn es entwedernach dem Anblauen in der Küpe durch dieBlauholz-flolte gedreht und dunkler, wie auch lebhafter gemachtwird, oder wenn man der Farbe des Tuches, oderder tuchartigen, wie auch andern wollenen Zeugen,mehr Lüster verschafft, oder auch nüancirt, welchesauch noch mit andern Substanzen geschehen kann.
Stahl oder Wächter, wird das kleine StreifchenTuch genannt, welches mittelst einer kleinen rundenScheibe, durch deren Mittelpunkt ein 5 Zoll langesHölzchen geht, welches unter der Scheibe ein Loch