hat, durch welches das Tuchstreifchen gesteckt undmit einem Pflöckchen befestiget ist, in die Küpegesetzt und gefärbt wird, um dadurch denguten undschlechten Zustand der Küpe zu untersuchen (sieheVergrunen).
Trage oder Bock, worauf die aus dem Kessel kom-mende Waare hin und her gezogen wird, um sieauszukühlen, damit sie verlausen, auch in Ordnunggebracht werden kann.
Trifft, das, der Senker, ist derjenige eiserne Reif,inwendig mit Stricken ausgefischten, der in die Küpegehängt wird, damit die zu blauende Waare daraufzu liegen und nicht auf den Grund zu fallen kommt.
Ueberdrehcn, die Waare, wenn sie sich in der Flottebefindet und dann, wenn mittelst der Lummeroder Haspel von einer Seite zur andern gedreht wird,damit sie in andere Falten und das Unterste obenauf zu liegen kommt. Diese Operation muß wäh-rend des Kochens der Waare 3—4 Mal wiederholtund darf nicht vernachlässigt werden.
Vergrunen, Vergrünen, das, der in der Küpegefärbten Waare und Stahle, welche darin gelb odergrün erscheint, und wenn sie heraus an die Luftkommt, nach und nach in Blau sich verwandelt,und wodurch man ebenfalls den guten oder schlech-ten Zustand der Waid- und Jndigküpe erkennenkann.
Windnagel, AusrinAezeuge überhaupt. Daseine Stück des letztem ist der Hengst, welcher ein4 Elle über den Bord der Küpe hervorragendes,im Boden und an der Küpenmauer befestigtes StückHolz ist, durch welches ein langer krummer Hakengeht, worein das Tuch gelegt wird; auswendig istein hölzernes Kreuz befestiget, damit der Haken ge-dreht werden kann. — Diesem Stück oder Hengstgegenüber befindet sich wieder ein dergleichen Holz